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Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dem Tod schon wieder ab der Schippe springen zu können. 

An und für sich begann alles recht harmlos. Nach heftigen Bauchkrämpfen wurde der Blinddarm entfernt. Weil sich wenige Tage später wiederum Krämpfe einstellten, landete ich erneut im Notfall des Inselspitals. Diagnose: eine den Darm mit Blut versorgende Arterie war nicht mehr durchgängig, eine andere nur noch halb. Bei der verschlossenen Arterie wurde ein Stent gesetzt, die andere konnte "gereinigt" werden. Ein Tag nach dem Eingriff konnte ich das Spital bereits wieder verlassen.

Anlässlich der ersten Nachkontrolle wurde festgestellt, dass auch die Beinarterien nicht mehr total durchlässig waren. Nun war der Grund gefunden, weshalb mich meine Beine nach kurzem Gehen zu schmerzen begannen.

Umgehend wurde wieder ein Operationstermin vereinbart. Weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits auf ein Datum für die Operation des Meniskus am rechten Knie wartete, verzögerte sich die Operation der Arterien um zwei Wochen. Dank vielen positiven Behandlungen bezog ich am 20.10.2021 wie vereinbart und total entspannt ein Zimmer im Inselspital, welches ich nach erfolgter Operation nur einen Tag belegen sollte.

Sie ahnen es, was folgte darf ich unter der Rubrik "Horror" ansiedeln. Am 21.10., während der minimalinvasiven Intervention an den Baucharterien, riss jene , in welche ein Stent gesetzt werden sollte. Eine sofortige Notoperation drängte sich auf, der grosse Blutverlust sowie die gerissene Arterie konnten gestoppt resp. repariert werden, unter anderem wurden mir 11 Bluttransfusionen verabreicht. In den frühen Morgenstunden des 22.10. verschlechterte sich mein Zustand erneut und ich wurde wieder notfallmässig in den OP gebracht. Es wurden diffuse Blutungen festgestellt die behoben wurden. Gleichzeitig wurden Tücher zum Aufsaugen des noch vorhandenen Blutes im Bauchraum eingelegt, welche am 23.10. in einer weiteren Operation wieder entfernt wurden. Vom 21.10. morgens bis 24.10. abends befand ich mich zu einem grossen Teil unter Narkose in einem Operationssaal und auf der Intensivstation.

Laut Auskunft der Chirurgen habe ich die Eingriffe nur dank meiner sehr guten körperlichen Fitness überlebt.

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